Brigitte Cleve
May 28th, 2009 by Christel Bröer
geb. am 18.04.1948, verheiratet, Mutter einer Tochter, verbrachte Kindheit und Jugend in Nordrhein-Westfalen und absolvierte dort nach der Schulzeit eine kaufmännische Lehre in einem Großhandelsbetrieb. 1967 Umzug nach Husum/Nordsee. Nach einer Sekretärinnen-Ausbildung arbeitete sie in der Sparkasse Nordfriesland sowie in einem Husumer Industriebetrieb. Ihre Tätigkeit für die Deutsche Bank in mehreren leitenden Positionen im In- und Ausland seit 1979 endete 2002, weil die Großbank massiv Stellen (dabei vorrangig die von über 50-jährigen) abbaute. Ein Neustart führte in die Arbeitslosigkeit, weil aufgrund der Fusionswut eines Großkonzerns eine kleinere, bis dahin erfolgreiche Bank geschlossen wurde. Mit 55 Jahren noch einmal etwas Neues anfangen? Aber ja. Brigitte Cleve machte 3 Jahre später ihr Staatsexamen als Altenpflegerin,
arbeitete bis Frühjahr 2008 in einer niedersächsischen Diakonie-Sozialstation und leitete dort 2 Jahre lang ein Café für an Demenz erkrankte Menschen. Erst mit fast 60 Jahren fing sie an zu schreiben. Ihre Autobiografie musste als erstes aus der Feder, um der Phantasie für heitere und nachdenkliche Geschichten sowie Texten im Bereich der Satire Raum zu schaffen.
Mitglied im Förderverein NordBuch e.V. und im Verband der Schrifsteller in SH.
Veröffentlichungen:
„Werde ich im Winter noch Blumen finden?“ BoD, Norderstedt, Herbst 2008
„Mascha, die schwarze Russin“, Geschichte einer Terrierhündin für Kinder ab 8 Jahren sowie für alle Hundeliebhaber. BoD, Norderstedt, Juni 2009
z. Zt. In Arbeit: „Das Artischockenfeld“, Roman über eine Seniorenliebe
Beitrag in der Anthologie “Fundstücke, Mauern und Grenzen”: Über alle Grenzen.
Leseprobe:
Mauern aus Stein fallen immer – irgendwann
Geografische Grenzen verändern sich – öfter als erwartet.
Mauern und Grenzen in Köpfen von Menschen können
fallen oder sich verändern – manchmal.